
Kosta ist Schwedens älteste, noch in Betrieb befindliche Glasmanufaktur. Ein Ort mit einer erstaunlichen Geschichte. Die Manufaktur wurde 1742 von den Generälen Anders Koskull und Georg Bogislaus Stael von Holstein gegründet. Da die beiden Gründer in Erinnerung bleiben wollten, gaben sie der Glashütte den Namen Kosta, abgeleitet von der ersten Silber eines jeden Nachnamens.
In den ersten 150 Jahren produzierte die Glashütte lediglich Gebrauchsglas, wie Fensterglas, Flaschen, Trinkgläser und Lüster. Die Glasbläser waren Immigranten, deutsche Meister aus Böhmen. Sie besassen einen Wissensschatz, der über Generationen vom Vater an den Sohn weitergegeben wurde.
Das Glas in Kosta wurde bis zum Ende des 19. Jahrhunderts von den Glasbläsern selbst entworfen. Der erste Designer, der von Kosta beschäftigt wurde, war Gunnar Wennerberg, 1898. Seitdem haben eine Vielzahl von Künstlern und Designern die Gläsbläser-Tradition der Hütte mit ihren künstlerischen Talenten bereichert. Eine Tradition, die von den Handwerkern und Designern ununterbrochen weiterentwickelt und verfeinert wird.
Heutzutage ist Kosta Boda stolz darauf, sieben Designer zu beschäftigen, die sich mit der Produktion befassen – Anna Ehrner, Göran Wärff, Kjell Engman, Ulrica-Hydman-Vallien, Bertil Vallien, Åsa Jungnelius und Ludvig Löfgren.
Handgefertigte, farbenfrohe Glaskunst aus den Glashütten von Kosta, Boda und Åfors, hat Kosta Boda zu einer der bekanntesten Marken Schwedens, sowie zu einem der weltweit führenden Hersteller von Glas gemacht. Glas von Kosta Boda wird rund um die Welt verkauft.
Die Art, wie in den Hütten von Kosta, Boda und Åfors gearbeitet wird, ist ein hervorragendes Beispiel für die blühende, traditionelle, schwedische Handwerkskunst.
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