Die textile Welt ist voller Fachbegriffe, die selbst Profis so manches Rätsel aufgeben. Hier gehen wir den Wichtigsten nach, beleuchten sie genauer und nennen Ihnen Beispiele aus unseren Kollektionen, um Ihnen diese Begriffe zu veranschaulichen. Die aufgeführten Beispiele finden Sie ganz einfach auch über die Produktsuche-Funktion dieser Website.
Eine kleiner Wegbegleiter hin zu Ihren eigenen Modellen oder Kollektionen und eine kleine Übersetzungshilfe für eine verständliche Kommunikation mit unserer Sonderproduktionsabteilung.
… Atmungsaktivität?
Die Atmungsaktivität einer Kleidung beschreibt die Eigenschaft, den beim Schwitzen entstehenden Wasserdampf abzuführen und dadurch für einen angenehmen Hautkomfort zu sorgen. Das bei den Materialien anzuwendende Prinzip der Atmungsaktivität beruht auf physikalischen Gesetzmäßigkeiten. Es nutzt Temperatur– und Druckunterschiede zwischen der Haut und der Außenseite der Kleidung. Wenn bei körperlicher Betätigung Wasserdampf entsteht, wird ein Ausgleich der Verhältnisse angestrebt. Dieser findet dort statt, wo eine niedrigere Temperatur und ein geringerer Druck herrschen. In der Regel „wandert“ der Wasserdampf von der Hautseite weg. Nähern sich jedoch die Außentemperaturen der Hautwärme an, kommt der Ausgleich ins Stocken. Bei tropischen Temperaturen kann der Prozess sogar umgekehrt werden und die Luftfeuchtigkeit drückt in die Kleidung.
Die Atmungsaktivität kann auf zwei Methoden ermittelt werden:
Die so genannte Moisture Vapour Transfer Rate MVTR, auch MVP ermittelt den Durchtritt von Wasserdampf durch eine Gewebeprobe in einem Zeitraum von 24 Stunden. Er wird nach DIN EN 31092 bzw. ISO 11092 ermittelt und in der Einheit g/m2/24h angegeben. Je höher der Wert, desto besser die Atmungsaktivität. Als Mindestvoraussetzung für ein atmungsaktive Outdoor-Kleidung wird eine MVTR-Wert von 1.000 Gramm Dampfdurchlässigkeit pro Quadratmeter Stoff in 24 Stunden (g/m2/24h) angegeben. Alle Jacken von James Harvest Sportwear / D.A.D Sportswear / Grizzly Active Profile Outfit entsprechen dieser Vorgabe.
Eine andere Angabe für die Atmungsaktivität ist der so genannte Ret-Wert. Er ist ein Maß für den Wasserdampfdurchgangswiderstand eines Gewebes und zeigt an, ob ein Material dem entstehenden Wasserdampf einen großen oder nur einen geringen Widerstand entgegensetzt. Je geringer der Widerstand ist, desto besser atmet das Material. Die Einheit des Wasserdampfdurchgangswiderstands ist m² Pa W-1.
Kategorien der Atmungsaktivität:
Ret-Wert unter 6 m² Pa W-1: extrem atmungsaktiv
Ret-Wert 6-13 m² Pa W-1: sehr atmungsaktiv
Ret-Wert 13-20 m² Pa W-1: atmungsaktiv
Ret-Wert über 20 m² Pa W-1: nicht atmungsaktiv
… eine Beschichtung?
Textilien haben eine poröse Oberfläche, die für Luft und Wasser durchlässig ist. Soll eine Outdoor-Kleidung wirklich regendicht sein, müssen die Poren des Materials daher verschlossen werden. Dazu wird die Gewebeunterseite meist mit einer Masse beschichtet, die fest auf dem Stoff verankert wird. Die Zusammensetzung der Beschichtungsmasse entscheidet über die späteren Eigenschaften der Kleidung. Dazu zählen beispielsweise die Wasserdichtigkeit, Atmungsaktivität, Weichheit, Knitterneigung und die Pflegebedingungen. Außerdem gewährleistet sie die Verschweißbarkeit der Nähte nach der Konfektion mit einem Spezial-Tape. Dadurch wird das Eindringen von Wasser an den durch die Nähnadeln entstandenen Löchern zuverlässig verhindert.
… Cooldry?
Überall dort, wo ein trockenes Tragegefühl und Pflegeleichtigkeit gefragt sind, ist Cooldry® das richtige Material. Diese funktionelle Polyesterfaser verbindet eine hohe Absorptionsfähigkeit für Feuchtigkeit und Nässe mit sehr guten Trocknungseigenschaften. Die Modelle Burley und Langley, Kimberley und Buxton, Barossa und Barossa Gents von D.A.D Sportswear kleben daher selbst bei extremer sportlicher Betätigung nicht auf der Haut und trocknen sehr schnell. Stockflecken gehören dank Cool Dry ebenfalls der Vergangenheit an. Auf Grund ihrer besonderen Faseroberfläche sind Cool Dry-Stoffe äußerst atmungsaktiv und erfreuen ihren Träger zudem mit hervorragender Pflegeleichtigkeit.
… CoolMax?
Transpiration ist eine natürliche Reaktion auf hohe Temperaturen oder intensive Bewegung. Schweiß dient dazu, die Hautoberfläche zu kühlen und überschüssige Wärme abzuführen. Beim Schwitzen kann die Kleidung jedoch schnell feucht werden und den Tragekomfort stark mindern. Die ursprünglich für den Spitzensport entwickelte Markenfaser CoolMax® (Advansa), mit ihrem speziellen Querschnitt, verhindert diesen negativen Effekt. Sie saugt den entstehenden Schweiß wie ein Löschblatt auf und leitet ihn an die Textiloberfläche weiter. Dort verdunstet die Flüssigkeit schnell und gleichmäßig. Das Funktionsshirt Harvest Waikiki z.B. ist so selbst bei extremem Feuchtigkeitsaufnahme in Windeseile wieder trocken - und das hat einen entscheidenden Vorteil: die Faser trägt dazu bei, den Körper mittels Wärmeregulierung kühl zu halten. CoolMax-Stoffe sind überdies besonders pflegeleicht!
… d - wie in 420d, 600d, 840d oder 1680d?
Mit dieser Kennzeichnung wird die Feinheit eines Garnes - auch Titer genannt - angegeben. Der Buchstabe „d“ ist die Abkürzung für „Denier“ und stammt ursprünglich aus der Seidenindustrie. Sie wurde später auch auf Synthetiks angewendet. Inzwischen ist Denier als Feinheitsmaß abgelöst worden. Eine Ausnahme macht die Taschenproduktion: im Hinblick auf die Feinheit eines Gewebes wird auch die Feinheit der Garne in Denier angegeben. Das schreibt sich auch in der Taschenkollektion von James Harvest Sportswear und Grizzly Active Profile Outfit fort.
Denier bezeichnet das Verhältnis des Gewichts eines Garns zu einer Länge von 9.000 Metern. (1 Denier = 1 Gramm per 9.000 Meter)
420d bedeutet also, dass 9.000 Meter eines synthetischen Garns nur 420 Gramm wiegen, bei 600d beträgt das Gewicht 600 Gramm pro 9.000 Meter und bei einer Feinheit von 1680d kommt auf die Bezugslänge ein Gewicht von 1,68 kg zusammen. Die Maßeinheit Denier lässt allerdings keine Rückschlüsse auf die mechanischen und chemischen Eigenschaften des Materials zu - sie sind von der ausgewählten Faser abhängig.
… Double Face?
Double Face heißt wörtlich übersetzt „doppelte Oberfläche“ und beschreibt Materialien mit unterschiedlichen Optiken auf der Vorder- und der Rückseite. Sie entstehen beispielsweise durch die Verbindung von zwei verschiedenen Materialien, um deren positive Effekte bestmöglich zu nutzen. Diesem Prinzip folgen z.B. die Modelle Prescott/Moline aus der James Harvest Sportwear-Kollektion. Ein weiches Fleece wärmt auf der Innenseite. Die Außenseite aus Single-Jersey verleiht den Sweatern eine sehr glatte, feine und stabile Oberfläche, die sich hervorragend auch für die Veredelung durch Siebdruck eignet.
… Elastan?
Elastan ist der heute übliche Sammelbegriff für synthetisch hergestellte Stretch-Fasern. Sie wurden als Alternative zu dem nur begrenzt vorkommenden natürlichen Gummi entwickelt. Ihre positiven Eigenschaften hat Elastan-Fasern inzwischen zu einem wichtigen Bestandteil von funktioneller Outdoor-Kleidung gemacht. Elastomer-Fäden sind außergewöhnlich elastisch. Selbst bei einer Dehnung um das 5- bis 7-fache ihrer Ursprungslänge reißen sie nicht und springen wieder in ihre Ausgangsform zurück. Dadurch behalten Shirts und Jacken selbst nach vielen extremen Belastungen ihr sportliches Aussehen. Weitere Pluspunkte der Elastane sind ihre Scheuerfestigkeit, Schweißbeständigkeit, gute Waschbarkeit, Unempfindlichkeit gegen UV-Strahlen und Pillingbildung – allesamt Eigenschaften, die hochwertige Outdoor-Jacken und –Westen wie D.A.D Mount Wall/Lady, Pilberra/Lady, Stirling/Lady und Geraldton/Lady, sowie Grizzly Tulsa/Lady auszeichnen. Aufgrund ihres hohen Preises werden Elastane in der Regel in Mischungen mit natürlichen oder synthetischen Fasern verarbeitet. Je höher ihr Faseranteil wird, desto besser passt sich das Modell dem Körper an. Durch das Mischungsverhältnis und die Mischkomponente entstehen maßgeschneiderte Funktionsgewebe für verschiedene Anwendungsbereiche.
… Feinripp?
Feinripp wird aus zweifädigen Garnen hergestellt. Die gerippte Ware ist dadurch sehr weich, gleichzeitig aber auch extrem dehnbar und haltbar. Feinripp wird daher gerne für strapazierfähige, figurbetonte T-Shirts wie das Printer Racket verarbeitet.
… Feinstrick?
Feinstrick ist eine für Pullover besonders geeignete, leichte Strickware mit einem einheitlichen, glatten Maschenbild. Durch die Verarbeitung feiner Garne lassen sich besonders dünne, schnell trocknende Stoffqualitäten mit angenehmen Trageeigenschaften herstellen. Sie sind im sportlichen und modischen Bereich gefragt, wie z.B. bei den Harvest-Modellen Tyrone/Maryland und Kelton.
… der Unterschied zwischen Flachstrick und Rundstrick?
Strickwaren können auf zwei verschiedenen Maschinentypen gefertigt werden.
Rundgestricke werden von kreisförmig angeordneten Stricknadeln als endlose Schlauchware hergestellt. Bei der Konfektion eines T-Shirts entfallen so die seitlichen Nähte. Das ist vor allem für hautnah getragene Wäsche ein großes Plus! Da für jede Konfektionsgröße eine separate Rundstrickmaschine benötigt wird, ist nicht jeder Hersteller in der Lage, rundgestrickte T-Shirts zu produzieren. Flachgestricke werden durch sich hin und her bewegende Nadeln als flach liegende Ware gebildet. Neben einer Vielzahl von Musterungsmöglichkeiten können auch einzelne Maschen zu- oder abgenommen werden. Das macht eine exakte Nachbildung vorgegebene Körperformen und einen perfekten Sitz von Oberteilen möglich. Bei den Modellen von Texet kommen vor allem die formstabilen Polo-Kragen aus Flachstrick zum Einsatz.
… Fleece?
Der englische Begriff Fleece bedeutet so viel wie Fell oder Pelz und umschreibt damit die positiven Eigenschaften einer jüngeren Stoffgeneration: Fleece-Stoffe sind weich, flauschig und wärmend. Ihre positiven Eigenschaften verdanken die vornehmlich aus Polyester oder Polyestermikrofasern gefertigten Textilien ihrer besonderen Konstruktion, bei der eine Maschenware mit Plüschhenkeln gebildet wird. Je mehr Extra-Schlaufen gebildet werden, desto dichter und schwerer ist später der Stoff. Die Schlingen werden im nächsten Schritt aufgeschnitten und aufgeraut. Auf diese Weise entsteht ein voluminöser, elastischer und funktioneller Stoff. Fleece-Stoffe haben bei relativ geringem Gewicht eine sehr gute Wärmeisolation und Windabweisung. Sie sind wasserdampfdurchlässig und trocknen schnell. Fleeces sind weitgehend knitterfrei, angenehm weich auf der Haut und frei von allergenen Wirkstoffen. Das macht Fleece zur idealen Kleidung im Sport und bei schweißtreibenden Outdoor-Aktivitäten. Bei James Harvest Sportswear ist das vielseitige und unkomplizierte Funktionsmaterial daher genau die richtige Lösung für Pasadena-Westen und die Topseller Lancaster, Sarasota. Preisgünstige Fleeces bietet Printe Active Wear mit den Modellen Cross und Frisbee, sowie den Varianten Enduro und Rally.
… der Unterschied zwischen Fleece und Mikrofleece?
Der Unterschied besteht nur in der Materialstärke. Während Fleece für die voluminösen, schwereren Qualitäten steht, bezeichnet Mikrofleece die dünnsten und leichtesten Stoffe. Beide zusammen ergeben ein hervorragendes Bekleidungssystem (Layer 1 und Layer 2). Direkt auf der Haut wird das Mikrofleece getragen, das Fleece wirkt darüber.
… French-Rib?
French-Rib ist eine andere Bezeichnung für einen gröberen 1x1 Rippstoff - eine Maschenware, bei der sich eine rechte und eine linke Masche abwechseln. Sie bilden eine Rippenstruktur, die besonders flexibel und dehnfähig ist, immer wieder ihre Originalform annimmt und optisch nicht aufträgt. Daher werden Rippstoffe gerne für hochwertige Sweatshirts, wie das Modell Harvest Porter, mit besonderen Ansprüchen an eine gute Passform verarbeitet.
… eine Gummierung?
Die Gummierung wird angewendet, um wasserdichte, weiche Textilien mit hervorragender Temperaturunempfindlichkeit zu erzeugen. Aufgrund der aufgebrachten natürlichen oder synthetischen Kautschukschicht bleibt das Material zudem besonders elastisch – und zwar selbst bei tief-winterlichen Temperaturen. Grizzly Bags hat sich bei seinen Water Line-Bags daher für die belastbaren, gummierten Oberflächen entschieden.
… Heavy-Knit?
Heavy knit ist die englische Bezeichnung für eine schwerere Strickware mit einem deutlichen, groben Maschenbild. Die fließenden, weichen Strickstoffe eignen sich vor allem für Pullover und Sweater. James Harvest Sportswear setzt heavy-knit bei den Freizeitpullovern Carson und Boise ein.
… Interlock?
Interlock ist eine Strickware, die auf beiden Seiten gleich aussieht. Sie entsteht durch das stricktechnische Verbinden von zwei Feinrippwaren. Dadurch sind auf beiden Seiten nur rechte Maschen zu sehen. Durch diese Fertigungstechnik ergibt sich eine wärmende, dehnbare, glatte Stoffoberfläche, bei der Laufmaschen fast ausgeschlossen sind. Interlock ist also der ideale Stoff für Langarmshirts und Sweater in kühlerer Umgebung - wie etwa die sportlichen Modelle Harvest Wilcox/Akron oder Printer Rafting und Billiards, aber auch für sportive Jacken wie die Modelle Harvest Fancourt und Arabella.
… Jacquard-Strick?
Jacquard-Strickstoffe zeichnen sich durch wiederkehrende, zum Teil auch großflächige Muster im Stoff aus. Die Technik erlaubt sowohl flächendeckende bunte Musterungen als auch Uni-Designs. Ein gutes Beispiel hierfür sind die Klassiker unter den sportiven Harvest-Polos, Webster und Verona.
… Lycra?
Lycra ist ein Handelsname für Elastan-Fäden auf Polyurethanbasis. Sie wurden erstmals im Jahr 1959 von DuPont unter anderem Namen vorgestellt und ab 1962 unter der Marke Lycra® vertrieben. Textilien aus der elastischen Faser Lycra sind sehr passgenau und trotzdem atmungsaktiv. Ihre hohe Formbeständigkeit und gute UV-Beständigkeit, wie auch ihr gutes Rücksprungvermögen machen sie zum idealen Stoff für figurbetonte Oberteile. Mit Lycra sitzen Harvest Chester-Hemden und May-Blusen den ganzen Tag perfekt und Shirts wie das Harvest Original T-Shirt, Louisiana oder Lafayette überzeugen durch eine Top-Silhouette.
… Mikrofleece?
Fleece-Qualitäten werden in Gewichtsklassen eingeteilt, die auch eine Aussage über die Dicke des Materials ermöglichen. Ein hohes Flächengewicht steht für einen voluminösen Stoff. Die leichten Qualitäten hingegen sind dünner und haben eine geringere Materialstärke. Am Ende der Skala stehen Mikrofleece-Stoffe – sie sind federleicht, sehr dünn und weich. Mikrofleeces isolieren gut gegen Kälte, haben eine gute Saugfähigkeit und sind atmungsaktiv. Aufgrund ihrer geringen Materialstärke und ihrer relativ glatten Struktur tragen sie nur wenig auf. Die Sweater Harvest Covington und Taylor beispielsweise werden in mehrlagigen Bekleidungssystemen daher gerne als Basisschicht genutzt (Layer 1). Bei kälteren Temperaturen kann man diese einfach mit einer Weste oder Jacke kombinieren. Denn Fleece und Mikrofleece können problemlos übereinander getragen werden.
… der Unterschied zwischen Mikrofleece und Fleece?
Der Unterschied besteht nur in der Materialstärke. Während Fleece für die voluminösen, schwereren Qualitäten steht, bezeichnet Mikrofleece die dünnsten und leichtesten Stoffe. Beide zusammen ergeben ein hervorragendes Bekleidungssystem (Layer 1 und Layer 2). Direkt auf der Haut wird das Mikrofleece getragen, das Fleece wirkt darüber.
...MVP – Moisture Vapour Pressure?
Der MVP-Wert ist ein Maßstab für die Atmungsaktivität eines textilen Materials. Er wird ermittelt, indem in einem Zeitraum von 24 Stunden der tatsächliche Durchtritt von Wasserdampf durch eine Gewebeprobe gemessen wird. Die dabei festgestellte Wassermenge wird in Gramm pro Quadratmeter pro 24 Stunden angegeben. Je höher der Wert ist, desto atmungsaktiver ist das Material. Die gefütterten Softshell-Jacken Mount Wall und Mount Wall Lady von D.A.D Sportswear erreichen bspw. eine Atmungsaktivität von 1.000 g/m²/24 h.
… Piqué?
Piqué ist ein dichtes Gestrick mit einer plastischen Musterung. Die Maschenware ist saugfähig und gegen Laufmaschen ziemlich stabil. Der strukturierte Stoff ist daher besonders gut für die Beanspruchung eines Poloshirts bei sportlicher Betätigung oder beim Einsatz als Berufsbekleidung geeignet. Daher ist er bei James Harvest Sportswear die erste Wahl für viele Polos und Funktions-Polos, wie Highland/Shelby, Birkdale/St. Annes, die Printer Surf-Linie oder Printer Diving, aber auch Funktions-T-Shirts, wie das East Lake.
… Polyamid/Nylon?
Polyamid ist eine synthetische Faser mit vielen positiven Eigenschaften. Die daraus hergestellten Gewebe sind besonders elastisch, scheuer- und reißfest. Selbst in nassem Zustand behalten sie ihre hohe Stabilität und bleiben in Form. Außerdem trocknen sie sehr schnell. Das macht Polyamid-Gewebe zum idealen Stoff für die die Taschen-Kollektion von James Harvest Sportswear. Polyamid hat viele Handelsnamen. Einer der bekannten ist Nylon. Er wurde ab Mitte der fünfziger Jahre von DuPont de Nemours (Wilmington, USA) vor allem mit haltbaren Damenstrumpfhosen in Verbindung gebracht.
… eine PU-Beschichtung?
Regendichte Kleidung muss atmungsaktiv sein. Die Verbindung beider Eigenschaften ist durch eine auf der Geweberückseite aufgebrachte Polyurethan-Beschichtung (PU-Beschichtung) möglich. Sie verleiht Outdoor-Kleidung eine hohe Wasserdichtigkeit, gute Trage- und Pflegeeigenschaften. Darüber hinaus verhindert sie das Knittern der Kleidung, weshalb die Weste Warren von Harvest, die Jacken Jibbing und Freeride, Drive, Toboggan, Volleyball, Kendo Light und Kendo Heavy von Printer Active Wear ideale Begleiter für Sport und Reisen sind.
… eine PVC-Beschichtung?
Die Grundsubstanz für PVC-Beschichtungen ist das Polyvinylchlorid, das auch die Basis für Plastisol-Drucke bildet. Die auf der Gewebeunterseite aufgebrachte ökonomische Beschichtung verleiht den Geweben eine hohe Wasserdichtigkeit, eine gute UV-Lichtbeständigkeit und einen weichen Griff. Da sie allerdings eine ungenügende Atmungsaktivität hat, verwendet z.B. Printer Active Wear die beständigen PVC Beschichtungen ausschließlich für Taschen (Printer Hockey) und Rucksäcke (Printer Kayak). Dafür spricht ein weiterer Vorteil von PVC: selbst wenn feuchte Sportsachen nicht sofort aus der Tasche geräumt werden, entstehen weder Stock- noch Schimmelflecken.
… der Unterschied zwischen Rundstrick und Flachstrick?
Strickwaren können auf zwei verschiedenen Maschinentypen gefertigt werden.
Rundgestricke werden von kreisförmig angeordneten Stricknadeln als endlose Schlauchware hergestellt. Bei der Konfektion eines T-Shirts entfallen so die seitlichen Nähte. Das ist vor allem für hautnah getragene Wäsche ein großes Plus! Da für jede Konfektionsgröße eine separate Rundstrickmaschine benötigt wird, ist nicht jeder Hersteller in der Lage, rundgestrickte T-Shirts zu produzieren. Flachgestricke werden durch sich hin und her bewegende Nadeln als flach liegende Ware gebildet. Neben einer Vielzahl von Musterungsmöglichkeiten können auch einzelne Maschen zu- oder abgenommen werden. Das macht eine exakte Nachbildung vorgegebene Körperformen und einen perfekten Sitz von Oberteilen möglich. Bei den Modellen von Texet kommen vor allem die formstabilen Polo-Kragen aus Flachstrick zum Einsatz.
… Single-Jersey?
Single-Jersey ist eine mit einer einzigen Maschenart hergestellte Strickware mit einer matten Oberfläche. Jersey-Stoffe zeichnen sich durch einen weichen, fülligen Griff und eine gute Querfestigkeit aus. Außerdem haben sie eine sehr glatte und feine Oberfläche, die auch unter Dauerbelastung eine hohe Stabilität aufweist. Damit eignen sie sich – im Gegensatz zu Piqué - hervorragend für die Veredelung durch Siebdruck. Diese Eigenschaften macht Single-Jersey zum perfekten Material für unsere exklusivsten Poloshirts, wie Harvest Blair, Conroe/Dunes oder Hartline/Aurora.
… Softshell?
Softshell ist ein Überbegriff für eine neue Textil-Generation, die verschiedene Funktionen in einem Material vereint und für anspruchsvolle Outdoor-Aktivitäten entwickelt wurde. Der Begriff entstand, um die anschmiegsamen Materialien von dem bisherigen schweren Wind- und Wetterschutz, den Hardshells, zu unterscheiden. Softshells kombinieren zwei bis drei unterschiedliche Materialschichten, die fest miteinander verbunden werden. In der Regel bilden abriebfeste, strapazierfähige und wetterfeste Textilien die Außenschicht. Sie halten nicht nur Regen und Nässe aus, sondern auch das Scheuern von Rucksackgurten. Da die äußere Lage auch noch hoch elastisch ist, garantiert sie bei Sport und Outdoor-Aktivitäten zudem eine hohe Bewegungsfreiheit. Das Innenfutter wiederum isoliert gegen Kälte, ist Wasserdampfdurchlässig und transportiert die beim Schwitzen entstehende Feuchtigkeit schnell und zuverlässig ab. Gleichzeitig sind die weichen Materialien anschmiegsam und lassen körperbetonte Schnitte zu, wie die Topseller Tulsa und Tulsa Lady von Grizzly oder die Performance Jacken Pilberra, Pilberra Lady, Mount Wall und Mount Wall Lady von D.A.D Sportswear oder die Jacke Skeleton von Printer zeigen. Softshells sind leicht und lassen sich platzsparend verpacken, weshalb sie die idealen Begleiter auf Reisen und für jedwede Freizeitaktivität sind.
… Spandex?
Spandex ist die im nordamerikanischen Sprachraum übliche Bezeichnung für Elastan-Fasern. Der Begriff entstand durch die Umstellung der Buchstaben für die Eigenschaft der Faser: „expands“ = „dehnt sich aus“.
… Strickware?
Strickwaren sind Maschenwaren, die durch die Verschlingung eines einzigen quer laufenden Fadens entstehen. Die nacheinander von Nadeln gebildeten Maschen verleihen einem Gestrick eine hohe Elastizität und eine sehr gute Passform. Dazu kommen eine hohe Saugfähigkeit, eine große Porosität und Atmungsaktivität. Außerdem knittern Strickwaren nicht. Das macht sie zum idealen Stoff für jede Art von Poloshirts, Unterwäsche und Pullovern, wie z.B. unseren Topsellern Harvest Morton/Semora oder den Polos aus der Printer Surf/Surf Pro Serie.
… Strukturierter Jersey?
Ein strukturierter Jersey hat eine erhabene Musterung. Sie entsteht beispielsweise durch eine Anhäufung von Maschen oder durch unterschiedliche Materialstärken. Die Struktur verbindet Designaspekte mit der Funktionalität von Strickware, wie die sportive Harvest-Linie Grifton und Gladstone zeigt.
… Taslan?
Taslan beschreibt eine in den USA entwickelte Methode zur Verbesserung der Eigenschaften von synthetischen Endlosfasern, wie etwa Polyamid oder Polyester. Dabei werden die Chemiefasern nach dem Spinnprozess durch ein so genanntes Blaskräuselverfahren umgeformt. Die üblicherweise seidenglatten Synthesefasern erhalten auf diese Weise eine angenehme Bauschigkeit und einen wärmeisolierenden Charakter, eine hohe Elastizität und einen weichen, fülligen Griff - allesamt Eigenschaften, die z.B. von hochwertiger Sportbekleidung verlangt wird. Taslan findet sich als Außenmaterial zum Beispiel bei der Outdoor-Jacke Printer Toboggan.
… Wasserabweisend/Wasserfest?
Eine wasserabweisende, beziehungsweise wasserfeste Kleidung bietet nur einen mittelfristigen Schutz gegen Nässe. Sie hält Regenschauer, nicht jedoch Dauerregen ab. Ihre Wirkung verdankt sie im Regelfall einer wasserabweisenden Imprägnierung. Diese wird an der Textiloberfläche angelagert, so dass die Gewebeporen offen und die Atmungsaktivität der Kleidung voll erhalten bleibt. Das ist vorteilhaft bei vielen Sportarten und macht Jacken wie die Modelle D.A.D Dunning, Stirling/Lady und Geraldton/Lady, Harvest Rocklin und Riverside, sowie Hillsdale und Peoria zum idealen Begleiter beim Segeln, Golfen, Walken…. Bei einigen dieser Modelle sind auch lediglich die Nähte nicht verschweißt, so dass sie unseren eigenen Ansprüchen entsprechend nicht als wasserdicht ausgewiesen werden dürfen, auch wenn der Stoff selbst die entsprechende Wassersäule aufweist!
… Wasserdicht?
Die Wasserdichtigkeit einer Bekleidung steht für einen dauerhaften Schutz gegen Regen. Damit dieser auch bei Starkregen gewährleistet ist, wurden im Jahr 1981 ein Standard zur Bestimmung des Widerstandes gegen das Durchdringen von Wasser mittels hydrostatischem Druckversuch festgeschrieben (ISO 811, DIN EN 20811). Der Test wird in einem Gerät durchgeführt, das im Wesentlichen aus einer wassergefüllten Kunststoffröhre besteht. Das in der Wassersäule befindliche Wasser übt Druck auf das eingespannte Prüfmuster aus. Dieser wird von Null ausgehend gesteigert und kann mehrere tausend Millibar (mbar) erreichen. Der Messwert, bei dem die ersten drei Tropfen Wasser durch das Textil gelangen, wird in Millimeter Wassersäule angegeben. Wasserdichtigkeit setzt bei allen Jacken von James Harvest Sportswear / D.A.D Sportswear / Grizzly Active Profile Outfit neben einer hohen Druckbeständigkeit der Stoffe jedoch immer auch wasserdicht verschweißte Nähte voraus! Nur dies gewährleistet eine 100%ige Sicherheit, dass kein Wasser durch die Nähte eintritt. Ab einem Wert von 1.300 mm Wassersäule – das entspricht einem Wasserdruck von 1,3 bar - gilt eine Regenbekleidung nach DIN EN 343 als wasserdicht. Gute Regenbekleidung, wie die Modelle Harvest Powell und Winona, D.A.D Albury/Lady, Port Augusta, Devonport oder Grizzly Windy Jacket & Pants, übertrifft diesen Wert jedoch um ein Vielfaches. Denn alleine beim Sitzen auf feuchtem Untergrund wird ein Druck aufgebaut, der einer Wassersäule von etwa 2.000 mm entspricht!
… Webnylon?
Webnylon ist die Kurzbezeichnung für ein Gewebe aus der Polyamid-Markenfaser Nylon. Durch den Webprozess erhalten die Stoffe ihre hohe Stabilität, sowie eine gute Scheuerbeständigkeit und Reißfestigkeit. Eine zusätzliche Rückenbeschichtung macht das Material für Outdoor-Aktivitäten undurchlässig gegen Nässe. Damit auch eine gute Atmungsaktivität und Wärmeisolierung gewährleistet sind, wird z.B. die Harvest Warren Weste als Sandwich hergestellt. Außen besteht sie aus dem langlebigen beschichteten Webnylon, innen aus flauschigem Mikrofleece.
… Winddicht?
Wind führt warme Luft vom Körper weg und verringert die isolierende Luftschicht zwischen Haut und Bekleidung. Die Haut beginnt zu frösteln, und zwar umso stärker, je höher die Windgeschwindigkeit ist. Verantwortlich für diese Reaktion ist der so genannte Windchill-Effekt. Er ist ein Maß für die windbedingte Abkühlung eines Objektes und beschreibt den Unterschied zwischen der gemessenen Lufttemperatur und der gefühlten Temperatur. Bei Windstille sind die Außentemperatur und die gefühlte Temperatur gleich. Setzt jedoch eine Luftbewegung mit einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern ein, führt das zu einer deutlichen Abkühlung. Bei einer Außentemperatur von 10°Celsius verringert sich die gefühlte Temperatur auf 1° Celsius. Winddichte Kleidung, wie die die Modelle Lancaster und Sarasota oder Pasadena von James Harvest Sportswear, Tulsa/Lady, Kensington/Lady, Austin/Lady und Fargo/Lady von Grizzly Active Profile Outfit, sowie Mount Wall/Lady, Pilberra/Lady und Albury/Lady von D.A.D Sportswear verhindert das Auskühlen – und zwar auch dann, wenn die Windgeschwindigkeit noch weiter zunimmt.
...WP – Water Pressure?
Die englische Bezeichnung Water Pressure gibt den Wasserdruck in Millibar an, bei dem drei Wassertropfen in einer festgelegten Zeiteinheit durch ein wasserdichtes Material durchdringen. Die gefütterten Softshell-Jacken Mount Wall und Mount Wall Lady von D.A.D Sportswear halten einem Wasserdruck von 3.000 mbar Stand und liegen damit weit über dem geforderten Wert für Regenschutzjacken der Klasse 3, mit 1.300 mbar!
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